Kürbis Ahoi: Wie sich Pinguine, Fischotter & Co. auf Halloween vorbereiten

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Viele zählen schon die Tage. Nur noch zwei Wochen müssen sich eingefleischte Gruselfans gedulden bis zu jener Nacht der Nächte, in der Geister, Hexen und Monster ihren großen Auftritt haben. Um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, durften sich einige Tiere des Salzburger Zoos schon über Besuch in Form eines Kürbiskopfs freuen, der entweder bis zum Scheitel mit den Lieblingsleckereien gefüllt war, wahlweise auch ohne Inhalt vorzüglich schmeckte oder sich hervorragend als Spielzeug eignete. 

Also hieß es für Pinguine, Fischotter & Co. bereits Mitte Oktober „Kürbis Ahoi“. Und während die Fischotter Baba und Maxi mit wachsender Begeisterung testeten, wie gut sich das orangefarbene, kugelähnliche Etwas als Spielzeug umfunktionieren lässt, wurden bei den Pinguinen die Hälse augenscheinlich immer länger. Das lag wohl an der Mischung aus naturgegebener Skepsis angesichts des gruseligen Kürbiskopfes, der sich unheimlicher Weise mitten auf ihrer Anlage befand, und großer Neugier aufgrund des offensichtlich schmackhaften Inhalts. Was also tun, wenn sich Vorsicht und Hunger die Waage halten? Ganz einfach: Immer den Sicherheitsabstand bewahren und Hals und Schnabel so weit wie nur irgend möglich nach vorne recken.    

Dafür hatten die beiden Stachelschweine im Gegensatz zu den skeptischen Frackträgern weitaus weniger Berührungsängste und rückten dem Kürbis mit vereinten Kräften zu Leibe. Dagegen konnte der Betrachter bei den Kugelgürteltieren fast auf die Idee kommen, die aus Südamerika stammenden Savannenbewohner, wollten dem Kürbis Konkurrenz machen. Wie der Name Kugelgürteltier schon vermuten lässt, bezieht er sich auf die Fähigkeit dieser ebenso spannenden wie sehr alten Spezies, sich bei Gefahr einzurollen. Da der Körper der Kugelgürteltiere mit einem Panzer aus Hornplatten bedeckt ist, haben mögliche Fressfeinde, sobald sich die urzeitlichen Gesellen zu einer Kugel zusammenrollen, kaum eine Chance, an ihre auserkorene Beute heranzukommen. Und so waren mit einem Mal zwei nebeneinander liegende, kugelähnliche Gebilde zu sehen – eine orangefarbene und eine bräunliche. 

„So perfekt eingestimmt auf die gruseligste Nacht des Jahres, freuen wir uns schon sehr auf das diesjährige Halloween, denn unsere schon zur Tradition gewordene Veranstaltung „Kürbiskopf und Hexenbesen“ wird nach einem Jahr Pause wieder stattfinden“, verrät Geschäftsführerin Sabine Grebner. Ab 15:30 Uhr nimmt das schaurige Stelldichein am 31. Oktober 2021 im Zoo Salzburg seinen Lauf. Weitere Informationen finden Interessierte auf unserer Website!

 


Zoo Salzburg, 13. Oktober 2021

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