Totenkopfaffen-Weibchen außer Rand und Band

Mitte Oktober übersiedelte das Bolivianische Totenkopfaffen-Männchen Xanthos vom Zoo Mulhouse nach Salzburg. Am nächsten Morgen lernte der Zehnjährige schon die vier Salzburger Weibchen sowie die drei einjährigen Jungtiere kennen. Das Damen-Quartett war gleich von ihm angetan: Denn „beleibte“ Männchen finden die Totenkopfaffen-Weibchen ganz besonders attraktiv. 

„Auf Empfehlung vom Koordinator des Erhaltungszuchtprogramms – kurz EEP – übersiedelte Xanthos aus Frankreich zu uns“ berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. Seit dem Jahr 2000 gibt es das Programm für diese Tierart. Die Experten empfehlen, dass im Intervall von rund drei Jahren der Zuchtmann einer Gruppe ausgetauscht werden soll, um die Nachzuchtrate zu erhöhen und Inzucht zu verhindern.

Akrobaten im Geäst

Die tagaktiven Bewohner südamerikanischer Regenwälder ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Früchten. Sie fressen aber auch andere Pflanzenteile wie Nektar, Blüten, Knospen und Blätter. Vogel-Eier und kleine Wirbeltiere stehen ebenfalls auf ihrem Speiseplan.

Totenkopfaffen sind von Natur aus weitsichtig und begutachten ihre Nahrung immer erst mit ausgestreckten Armen, bevor sie sie verzehren.

„Herr Nilsson“

Diese Affenart verdankt ihren Namen der markanten Gesichtsfärbung, die einer Maske ähnelt. Beliebt und bekannt sind diese quirligen Primaten vor allem wegen Herrn Nilsson, dem Begleiter von Pippi Langstrumpf. 
 

Zoo Salzburg, 07. November 2019

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