Neuzugang im Gibbonhaus

Nun wird zu zweit „gechillt“!

Vor einiger Zeit übersiedelte das Zweifingerfaultier „Flash“ von Duisburg nach Salzburg. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lebt das dreijährige Männchen nun zusammen mit dem Faultier-Weibchen „Poquita“ im Gibbonhaus des Salzburger Zoos. 

Bloß keine Hektik

Wie ihr Name schon verrät, sind Faultiere sehr geruhsame Tiere. Ihr ganzes Leben spielt sich in Zeitlupe ab: Die meiste Zeit des Tages verschlafen sie. Falls sie sich doch bewegen, dann aber in aller Gemütlichkeit. Rund 40 Meter können diese Säugetiere täglich zurücklegen, an manchen Tagen etwas mehr, meist jedoch eher weniger. 

Ursprünglich sind sie in den südamerikanischen Regenwäldern zuhause. Ihr Leben spielt sich kopfüber hängend in den Baumkronen ab, egal ob sie fressen, sich paaren oder ruhen. Die langen, gebogenen Krallen geben ihnen Halt in den Ästen. Nur wenn sie neue Futterstellen suchen oder auf die Toilette gehen, klettern sie hinunter auf den Boden.

Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner: „Faultiere strahlen eine unheimliche Gemütlichkeit aus, die faszinierend ist. Es hat den Anschein, dass es kaum etwas gibt, was sie aus der Ruhe bringt. Wir sind nun gespannt, ob Poquita und Flash bald zueinander finden, und wir uns vielleicht schon im kommenden Jahr über Nachwuchs freuen können“.

 

Zoo Salzburg, 19. Dezember 2018

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