Gänsegeier-Dame Gundula starb vor zwei Wochen

*** UPDATE | 06.12.2018 ***
Todesursache Gänsegeier Gundula
Die Pathologische Untersuchung ergab, dass die Gänsegeier-Dame eine Verletzung an der rechten Flügelhaut hatte, die sie bei ihren Flugmanövern beeinträchtigt haben könnte.
Letztlich starb Gundula an einer traumatischen Verletzung der Brustmuskulatur, die sie sich wahrscheinlich durch einen Aufprall auf einen Gegenstand zugezogen hat.

 

Traurige Nachricht

Am Mittwoch, 21. November, wurde auf einem Feld in der Nähe des Zoos die schwerverletzte Geier-Dame Gundula aufgefunden. Trotz tierärztlicher Intensivbehandlung kam jede Hilfe zu spät: Gundula starb in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 22. November, an ihren Verletzungen.

Die Pathologische Untersuchung ergab nun, dass Gänsegeier-Dame Gundula eine Verletzung an der rechten Flügelhaut hatte, die sie bei ihren Flugmanövern beeinträchtigt haben könnte.

Letztlich starb sie an einer traumatischen Verletzung der Brustmuskulatur, die sie sich wahrscheinlich durch einen Aufprall auf einen Gegenstand zugezogen hat.

Fast wäre Gundula 40 Jahre alt geworden

1979 schlüpfte das Gänsegeier-Weibchen im Alpenzoo Innsbruck aus dem Ei. Im Herbst übersiedelte sie dann nach Salzburg. Hier schloss sie sich den schon damals frei fliegenden Gänsegeiern des Salzburger Tiergartens Hellbrunn an. 

Gundula war eine „tierische“ Berühmtheit im Salzburger Zoo: Wenn sie hungrig war, landete sie auf dem Besucherweg im Zoo, um zu fressen. Egal wie viele Menschen sich dort gerade aufhielten. So wurde sie von abertausenden Zoobesuchern bestaunt und fotografiert. 

Ihr Tod ist nicht nur für das Zoo-Team ein herber Verlust, sondern auch für die Salzburger Gänsegeier-Kolonie. Einerseits schlossen sich ihr andere Geier beim Flug in den Zoo an, andererseits brütete Gundula mit ihrem Partner immer wieder erfolgreich am nahe gelegenen Untersberg.
 

Zoo Salzburg, 06. Dezember 2018

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