Nachwuchs bei den Stirnlappenbasilisken

Das Stirnlappenbasilisken-Paar teilt die Anlage mit dem Glattstirnkaiman im Jaguarhaus des Salzburger Zoos: Bei der mittelamerikanischen Echsen-Art hat sich nun Nachwuchs eingestellt.

Stirnlappenbasilisken-Weibchen legen bis zu 15 Eier in einer Mulde und verlassen den Ablageplatz, ohne sich weiter um ihren Nachwuchs zu kümmern. Nach zwei bis drei Monaten schlüpfen die nicht einmal zehn Zentimeter großen und etwa zweieinhalb Gramm schweren Jungtiere aus dem Ei. Junge Basilisken leben in den ersten Wochen sehr zurückgezogen. Bis heute konnten die Salzburger Zootierpfleger im dichten Blätterwald sowie auf dem Kaiman sitzend, sechs Jungtiere zählen, die auf der Anlage geschlüpft sind. 

Ähnlichkeit mit Mini-Drachen

Ein Kamm auf dem Rücken, Stirn- und Kopflappen sowie eine schillernde Färbung lassen vor allem den männlichen Basilisken wie einen kleinen Drachen aussehen. Bei den Weibchen sind die Hautkämme und Lappen weniger kräftig ausgebildet.

Dank ihrer Zehen mit langen Krallen können diese Echsen nicht nur erstklassig klettern, sondern bewegen sich auch auf dem Boden äußerst geschickt fort. Da diese tagaktiven Tiere sich immer gerne in der Nähe von Gewässern aufhalten, können sie auch hervorragend schwimmen und tauchen. Bis zu 2 Stunden kann ein Basilisk unter Wasser ausharren.

Werden die Echsen von Schlangen gejagt, können sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu 11 Stundenkilometer davonlaufen. Das Tempo und ein spezieller „Hautsaum“ an den Zehen verleiht den Tieren die Möglichkeit, kurze Zeit auf ihren Hinterbeinen über Wasser laufen. Deshalb werden sie auch als Jesus-Christus-Echse bezeichnet.

 

Zoo Salzburg, 12. September 2018

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