Geparden-Nachwuchs erkundet große Freianlage!

Heute begann der Tag für die fast drei Monate alten Geparde im Salzburger Zoo spannend: Gemeinsam mit Mutter Aeris machte das Quartett einen Ausflug auf die weiträumige, besucherseitige Freianlage. Für Aeris war es gar nicht so leicht, ihre neugierigen Jungen im Auge zu behalten. Immer wieder musste die Katzen-Mutter mit einer Art Zwitscherlaut nach ihren entdeckungsfreudigen Jungtieren rufen.

Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich: „Das Geparden-Mädchen ist die „Henne im Korb“. Sie ist besonders neugierig und voll Entdeckerdrang. Alles Neue wird von ihr gleich in Augenschein genommen. Ihre drei Brüder folgen ihr, und scheinbar geben sie ihr für ihre Touren den nötigen Rückhalt.“

Ab heute wird der Salzburger Geparden-Nachwuchs täglich mit Mutter Aeris aufdie besucherseitige Freianlage gelassen. 

Gut getarnt

Zoobesucher sollen am besten ein Fernglas und auch ein bisschen Geduld mitbringen, denn die kleinen Geparde sind meist flott unterwegs und tragen noch ihr „Tarnkleid“. Mit freiem Auge sind sie nicht so leicht beim Ruhen im Schatten der Bäume oder in der Entfernung auszumachen. 

Eine gefährdete Tierart

Laut Rote Liste – IUCN – ist das Überleben der Geparde in freier Wildbahn gefährdet. Ihre Bestände werden auf etwa 10.000 Tiere geschätzt. Der Verlust ihrer Lebensräume, die Bejagung und der Rückgang ihrer Beutetiere sind die Hauptursachen. 

 

Zoo Salzburg, 23. August 2018

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