Kattas außer Rand und Band!

Salzburger Kattas außer Rand und Band: Die Kirschen sind reif

„Ran an die Kirschen“ ist derzeit das Motto der achtköpfigen Salzburger Katta-Gruppe: Wenn die Sonne vom Himmel lacht, verlassen die Lemuren schon am frühen Morgen ihr Nachtquartier im Nashornhaus. Nach einem kurzen Sonnenbad lassen sie sich von ihren Tierpflegern mit einem Frühstück verwöhnen. Danach geht’s hinauf in die Bäume auf Streifzug im Afrika-Bereich des Zoos. Da Bewegung bekanntlich hungrig macht, legen die Tiere gerne einen Stopp in den Kirschbäumen ein, um sich an den reifen Früchten zu laben.

Immer mitten drin

Das nun drei Monate alte Jungtier sprüht nur so vor Elan und Energie. Es klettert mit den Erwachsenen in schwindelerregende Höhen und hüpft tollkühn von Ast zu Ast. Ist es müde, klettert es auf den Rücken der Mutter und lässt sich umher tragen. 

Das Überleben der Kattas ist stark gefährdet

Kattas sind ursprünglich auf Madagaskar beheimatet. Ihre größte Bedrohung ist der Verlust des Lebensraumes. Weite Flächen der Trocken− und Regenwälder der Insel werden in Landwirtschaftsflächen umgewandelt. In den vergangenen 25 Jahren ist ihr Bestand im Freiland um mehr als ein Viertel zurückgegangen.

 

Zoo Salzburg, 27. Juni 2018

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