Nachwuchs bei den Totenkopfaffen

Zweifacher Affennachwuchs im Zoo Salzburg

Die zehnköpfige Gruppe der Bolivianischen Totenkopfaffen ist um zwei Mitglieder „reicher“:
Am 8. April brachte die siebenjährige Aymara nach fünf Monaten Tragzeit ihr gesundes Jungtier zur Welt.
Nur eine Woche später wurde die achtjährige Nyala Mutter.

 

Mütterliche Fürsorge

Nach der Geburt versorgen die Totenkopfaffen-Mütter ihren rund 100 Gramm schweren Nachwuchs mit allem, was notwendig ist: Sie tragen ihn auf dem Rücken umher, er wird gesäugt, gesäubert und vor Gefahren beschützt. Wenn das Kleine nach rund einem Monat erste, selbständige Schritte unternehmt, lässt die Mutter es nicht aus den Augen. Sie fängt ihn auch immer wieder ein, wenn er sich zu weit entfernt. Im Alter von vier bis sechs Monaten wird der Nachwuchs dann entwöhnt.

 

Akrobaten im Geäst

Die tagaktiven Bewohner südamerikanischer Regenwälder ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Früchten. Sie fressen aber auch andere Pflanzenteile wie Nektar, Blüten, Knospen und Blätter. Vogel-Eier und kleine Wirbeltiere stehen auch auf ihrem Speiseplan.
 

Totenkopfaffen sind von Natur aus weitsichtig und begutachten ihre Nahrung immer erst mit ausgestreckten Armen, bevor sie sie verzehren.

 

„Herr Nilsson“

Die Totenkopfaffen verdanken ihren Namen der markanten Gesichtsfärbung, die einer Maske ähnelt. Beliebt und bekannt sind diese quirligen Primaten vor allem wegen Herrn Nilsson, dem Begleiter von Pippi Langstrumpf. 

 

 

Zoo Salzburg, 4. Mai 2018

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