„Bienvenida" Poquita!

Eine neue Faultier-Dame ist eingezogen.

Poquita ist ein fast eineinhalb Jahre altes Zweifingerfaultier-Weibchen, das im Wiener Tiergarten Schönbrunn zur Welt kam. Anfang der Woche ist sie ins Gibbonhaus eingezogen. Es wird noch etwas dauern, bis sie alle Bereiche ihres neuen Zuhauses ausgekundschaftet hat. Denn Faultiere dösen mindestens 14 Stunden am Tag vor sich hin, und falls sie sich doch mal bewegen dann aber im Zeitlupentempo. 

 

Schlechte Angewohnheit

Ihre Schwester Grace, die bisher im Gibbonhaus gelebt hat, wird demnächst nach Italien übersiedeln. In Absprache mit dem Zuchtbuch wird sie deshalb zukünftig im Parco Natura Viva zuhause sein. Grace hatte es sich leider in der Vergangenheit zur Angewohnheit gemacht, Kontakt mit den Zoogästen zu suchen. Ein Verhalten, das für beide Seiten – Tier und Mensch - unangenehm ausgehen kann.
In Italien wird sie zusammen mit Artgenossen leben. 

 

Ein Leben in den Baumkronen 

Zweifingerfaultiere sind ursprünglich in den südamerikanischen Regenwäldern zuhause. Ihr ganzes Leben spielt sich kopfüber hängend in den Baumkronen ab, egal ob sie fressen, sich paaren oder schlafen. Die langen, gebogenen Krallen geben ihnen Halt in den Ästen. Nur um neue Futterstellen aufzusuchen oder auf die Toilette zu gehen, klettern diese faszinierenden Säugetiere hinunter auf den Boden.

 

 

Zoo Salzburg, 26. April 2018

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