Krauskopfpelikane beim Werben

Krauskopfpelikane verdanken ihren Namen den langen, gekräuselten Federn an ihrem Hinterkopf. Die sind während der Balz- bzw. Brutsaison auffallend „lockig“. In dieser Zeit verfärbt sich der sonst blassgelbe Kehlsack in ein Knallorange. So soll dem anderen Geschlecht darauf aufmerksam gemacht werden, dass es Zeit
ist, sich ans Brutgeschäft zu machen.

 

Krauskopfpelikane sind die größten Vertreter ihrer Art: Sie können rund 1,8 Meter groß werden und eine Flügelspannweite von fast 3,5 Metern erreichen. Bis zu 13 Kilogramm Gewicht können sie auf die Waage
bringen.

 

Gefährdet
Das Verbreitungsgebiet der Krauskopfpelikane reicht heute von Südosteuropa bis Vorderasien.
Derzeit wird ihr Bestand nur mehr auf 10.000 bis 14.000 Tiere geschätzt. Ihr Überleben ist in erster Linie
wegen der Trockenlegung ihrer Lebensräume und durch das Abschießen sowie durch die Verfolgung der
Fischer bedroht. Seit 1995 gibt es deshalb ein Europäisches Erhaltungszuchtprogamm (EEP) für Kraus-
kopfpelikane, an dem sich nun auch der Zoo Salzburg beteiligt.

 

 

Fotocredit: Gisela Brechenmacher | Walter Hirzinger

Zoo Salzburg, 7. März 2018

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