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Neuankömmling mit langen, schlanken Beinen

 

Die Rede ist von einem männlichen Waldrentier, das am Mittwochnachmittag, 15. Februar, vom Opel-Zoo in Kronberg nach Salzburg übersiedelt ist. Der fast zwei Jahre alte Hirsch hat in Lettland das Licht der Welt erblickt, und lebte rund ein Jahr lang in einer sogenannten Bachelor bzw. Junggesellen-Gruppe.

Die Zoologische Leiterin Gerlinde Hillebrand berichtet: „Vom Anblick der beiden Salzburger Waldrentier-Damen war unser Neuankömmling gleich angetan. Denn bisher lebte er in einer reinen Männer-WG. In der Junggesellen-Gruppe hat der junge Hirsch den Umgang mit anderen Rentieren gelernt und so waren seine ersten Annäherungsversuche gentlemanlike.“

 

Stattliches Erscheinungsbild
Waldrentiere sind ausdauernde Läufer und gute Schwimmer. Sie ernähren sich von Gräsern, Kräutern, Blättern, Pilzen und Flechten. Wie alle Rentiere sind auch sie wiederkäuende Paarhufer der Familie der Hirsche und beide Geschlechter tragen ein Geweih. Äußerlich unterscheiden sich Waldrentiere von ihren Verwandten, den Tundrarentieren, vor allem durch ihre langen, schlanken Beine. Bis zu 15 Zentimeter ist das Waldrentier größer und bringt fast 100 Kilogramm mehr auf die Waage.

 

Das Waldrentier ist eine bedrohte Tierart

Das Waldrentier ist eine Unterart des Rentiers. Experten schätzen, dass nur mehr 2.200 Tiere in den Wäldern Finnlands und Westrusslands leben. In der Vergangenheit wurde es bejagt und mit den domestizierten Rentieren gekreuzt. Die EU stuft das Waldrentier als bedrohte Tierart ein. Deshalb wird seine Zucht europaweit in einem Europäischen Zuchtbuch - ESB - innerhalb der Zoo koordiniert.

 

Zoo Salzburg, 22. Februar 2017

 


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