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Tierische Bewohner des neuen Löwen-Hauses

Säugetiere im Löwen-Haus 

Afrikanischer Löwe

Pinselohrschwein

Diana-Meerkatzen

Kurzohrrüsselspringer

Terrarien 

Panther-Chamäleon

Sandboa

Gottesanbeter

Rosen-Käfer

Wanderheuschrecke

Großer Taggecko

Tausendfüßler

Siedleragame

Tanganijka Aquarium

11 verschiedene Buntbarsch-Arten  (Höhlen- und Maulbrüter)

Das Panther-Chamäleon zählt zu den farbigsten Chamäleons. Seine dünnen Beine sind sehr wendig und effektiv, um an Bäumen klettern zu können. Die greifzangenähnlichen Füße helfen selbst bei starkem Wind sich an den Ästen festhalten zu können. Unterstützt werden die Klettereigenschaften von der „fünften Hand“ – dem Schwanz. Aus diesem Grund können Chamäleons im Gegensatz zu echten Echsen ihren Schwanz nicht verlieren. Der Schwanz ist bis zum Ende mit der Wirbelsäule ausgestattet. Zum Schlafen wird der Schwanz einfach eingerollt. Panther-Chamäleons sind reine Fleischfresser. Sie ernähren sich u.a. von Heuschrecken, Schaben und Grillen.

Die Sandboa ist ein Vertreter der Riesen- beziehungsweise Würgeschlangen. Mit ihrer Köpergröße von rund 80 Zentimeter ist sie der kleinste Vertreter dieser Familie. Die Sandboa ernährt sich vor allem von kleineren Nagetieren, Geckos und anderen Reptilien. Auf der Jagd wartet sie im Sand bis sie Vibrationen wahrnimmt. Sie schnellt dann blitzschnell aus dem Boden und packt das Beutetier mit dem Maul. Das Opfer wird erwürgt und mit dem Kopf voran verschlungen.

Wanderheuschrecken werden von alters her gefürchtet. Ihre schnelle Vermehrung, die Wanderungen und die Vernichtung der gesamten Ernte auf großen Landstrichen sind die Gründe, weshalb Wanderheuschrecken auch als „biblische Plage“ bezeichnet werden. Eine Tonne Wanderheuschrecken, rund 500.000 Tiere, fressen pro Tag so viel, wie 2.500 Menschen zum Leben benötigen.

Gottesanbeter oder Mantis gehören zu den Fangschrecken. Weltweit gibt es rund 2.000 Arten. Ihre nächsten Verwandten sind Termiten und Schaben. Nur eine Art ist in Europa vertreten. Ihren Namen verdanken diese Insekten der gebetsartigen Haltung ihrer Fangarme. Fangschrecken sind Fleischfresser. Weibliche Tiere erreichen eine Körperlänge von rund 10 Zentimeter. Männchen sind mit ihren 8 Zentimetern kleiner und schlanker. Sie bewegen sich langsam an den Halmen, wobei die Männchen Hüpfen und kurze Strecken auch fliegen können. Die Weibchen sind eigentlich flugunfähig. Auf Grund ihres Gewichtes findet man das Weibchen meist tief im Gras sitzen.

Kongo-Rosenkäfer sind Vertreter der Blatthornkäfer. Diese Käfer sind „Sonnenanbeter“. Bei Sonnenschein fliegen sie blühende und fruchtragende Bäume und Sträucher an und umschwärmen diese in großer Zahl. Ihren Namen verdanken diese Insekten ihren „Lieblingsaufenthaltsorten“ - den Rosengewächsen. Die bis zu 2,5 Zentimeter großen Kongo-Rosenkäfer sind in West- und Zentralafrika zuhause.

Der Große Taggecko ist eine Echsenart aus Nordmadagaskar. Mit einer Länge von rund 30 Zentimeter gehört er zu den größten Taggecko-Arten. Er hat keine Augenlider. Deshalb reinigt und befeuchtet er seine Augen mit der Zunge. Er ernährt sich von Grillen, Heuschrecken und Fliegen. Eine Besonderheit der Taggeckos ist, dass sie auch Blütennektar fressen und somit wie die Insekten zur Befruchtung von Pflanzen beitragen.

Tausendfüßler gibt es seit rund 410 Millionen Jahren auf unserer Erde. Sie waren eine der ersten Landbewohner und stellen eine sehr urtümliche Tiergruppe dar. Sie gehören zum Tier-Stamm der Tracheata, zu dem auch die Insekten zählen. Wie alle Insekten besitzen auch die Tausendfüßler Tracheen zum Atmen. Diese Allesfresser können bis zu 30 Zentimeter lang und 7 Jahre alt werden.

Siedleragamen sind in ganz Afrika verbreitet. Diese Echsen haben einen ausgeprägten Farbwechsel, der jedoch nur tagsüber sichtbar ist. In der Nacht sehen die Tiere einheitlich grau aus. Je nach Stimmung wechseln sie ihre Farbe. Die Weibchen, Jungtiere und rangniedrige Männchen haben eine braune bis graue Körperfarbe. Dominierende Männchen sind an ihrem stahlblauen oder auch olivgrünen abgeflachten Körper und an dem gelben über orangen bis roten Kopf und Schwanz gut zu erkennen.

Buntbarsche im Tanganijka Becken – 11 verschiedenen Buntbarsch-Arten leben im neuen Aquarium des Löwen-Hauses. Alle diese Arten kommen ausschließlich im Tanganjika-See vor, dem größten Süßwasser-See Zentralafrikas. Diese sind entweder Maul- oder Höhlenbrüter. Bei den höhlenbrütenden Buntbarschen gibt es keine unterschiedliche Färbung der Geschlechter. Bei den Maulbrütern sind die Männchen auffallend bunt gefärbt.


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