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Sonnenplätze heiß begehrt!

Wechselwarme Tierarten sind nun auch erwacht!

Wohin man blickt, überall sprießen und gedeihen die Pflanzen. Schaut man genau, kann man bei den frühlingshaften Temperaturen auf exponierten Steinen und zwischen Grashalmen hervorragend getarnte Tierarten entdecken, die ihre Winterstarre beendet haben und nun ausgiebig in der Sonne baden.

Die Rede ist von wechselwarmen Tieren wie Kröten, Eidechsen, Schlangen, Schildkröten und Insekten. Wechselwarm sind alle Tierarten, die ihre Körpertemperatur nicht selber regulieren können und somit von der Umgebungstemperatur abhängig sind.

Die Zoolandschaft ist ein Refugium für eine Vielzahl von Amphibien, Reptilien und Co.

Seit einiger Zeit räkeln sich im Teich vor dem „kleinen“ Tropenhaus Europäische Sumpfschildkröten in der Sonne. Fleißige Bienen und Zitronenfalter laben sich an den zarten Blüten der zahlreichen Weidenbäume auf dem Zoogelände.

In den Teichen von Nashorn und Co. sitzen nun viele Grasfrösche in der Sonne. Es wird nicht mehr lange dauern, bis man ihre Paarungsrufe weithin hören kann.

In den Hanglagen am Fuße des Hellbrunner Berges sonnen sich auch schon am Morgen die farbenprächtigen Männchen der Zauneidechsen, um auf „Betriebstemperatur“ zu kommen.

Trockener und warmer Lebensraum bevorzugt

Im Eurasien-Bereich - gegenüber der Steinbock-Anlage - sind Schlingnattern zuhause. Eine zierliche und eher unscheinbare Schlangenart, die in weiten Teilen Europas und im westlichen Asien vorkommt. Nach einer mehrmonatigen Winterstarre ist nun auch diese heimische Natter wieder munter.

Die Schlingnatter wird in der Roten Liste als „gefährdet“ eingestuft. Die Zerstörung ihrer Lebensräume ist vorrangig schuld daran. Diese harmlose Natter wird aber auch wegen ihrer Rückenzeichnung leider oft mit der Kreuzotter verwechselt und deshalb verfolgt.

In der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU wurde sie als „streng geschützte Art von gemeinschaftlichem Interesse“ in den Anhang IV aufgenommen. Diese Tiere dürfen weder getötet noch ihre Lebensbereiche zerstört werden!

Anif, 02. April 2014 


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