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Klein, aber oho!

 

Sie zählen nicht zu den größten Tieren, die im Löwenhaus des Zoo Salzburg zuhause sind, aber sie faszinieren durch ihr bizarres Aussehen:

 

Teufelsblume
Diese Vertreterin der Fangschrecken bzw. Gottesanbeterinnen kommt in Ostafrika vor. Ihren Namen verdankt sie ihrer Erscheinung, die eher einer Pflanze als einem Insekt ähnelt.

Stundenlang kann die Gottesanbeterin reglos darauf warten, dass sich ihr ein Beutetier nähert. Ihre Fangarme schnellen dann wie eine Art Klappmesser blitzschnell nach vorne und klemmen die Beute fest. Manche Fangschrecken können sogar Insekten aus der Luft schnappen.

Die Teufelsblume wird wegen ihrer Größe und ihrer Färbung auch als „Königin der Fangschrecken“ bezeichnet.

 

Juwelenlaubfrosch
Wegen der ausgeprägten Augen wird diese Froschart auch als „Afrikanischer Großaugenfrosch“ bezeichnet. Die feuchten Wälder Tansanias sind sein ursprünglicher Lebensraum. Tagsüber ruht der Juwelenfrosch gut getarnt bevorzugt auf Bromelienblättern. In der Dämmerung und nachts geht er auf die Jagd nach kleineren Insekten wie Fliegen, Wachsmotten oder Grillen. Dann kann man auch seine charakteristischen „Klack – Klack“ Rufe hören.

Wegen der Zerstörung seiner Lebensräume ist der Juwelenlaubfrosch eine vom Aussterben bedrohte Tierart.

 

Mombasa Vogelspinne
Diese Vogelspinne kommt in Zentral-, Ost- und Südafrika vor. Ihr Aussehen variiert stark: von leuchtend Rot-Orange oder Ziegelrot über Gelb, Beige und Braun bis Grau. Meist ist sie in den Abendstunden oder in der Dämmerung aktiv. Die Mombasa Vogelspinne ist eine sehr schnelle und selbstbewusste Spinne, die sich Angreifern gegenüber auch verteidigt.

Vogelspinnen verdanken ihren Namen der Künstlerin Sybille Merian, die auf einer Südamerikareise durch Surinam im Jahr 1699 eine Spinne beobachtet hat, die auf einem Kolibri saß. Die Szene hat sie 1705 auf einem Kupferstich festgehalten. Der berühmte Forscher Carl von Linné hat diesen Stich gesehen und dann den Begriff "Vogelspinne" (Aranae avicularie) geprägt.

 

Zoo Salzburg, 3. Februar 2016


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