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Sensationeller Salzburger Zuchterfolg

Sechs junge Habichtskauze sind heuer im Zoo Salzburg aus dem Ei geschlüpft

Die Österreichische Zoo Organisation (OZO) stellt heuer elf Jungvögel aus ihren Beständen zur Wiederansiedelung in Österreich zur Verfügung

Der Habichtskauz (Strix uralensis) ist nach dem Uhu die zweitgrößte Eule Mitteleuropas. Mitte des 20. Jahrhunderts verschwand dieser Beutegreifer aus Österreich. Auffälliges Artmerkmal ist ein „unerschrockener“ Charakter und die damit verbundene geringe Fluchtdistanz zum Menschen. Einerseite begünstigte diese Eigenschaft die Verfolgung durch den Menschen und andererseits war der Verlust von Lebensraum Schuld am Aussterben dieses imposanten Vogels in Österreich.

Die Nachzucht beim Habichtkauz ist nicht einfach

Habichtskauze leben in strenger Einehe und bringen nur unregelmäßig Junge zur Welt. Umso erfreulicher ist, dass heuer im Tiergarten Schönbrunn zwei, im Alpenzoo drei und im Salzburger Zoo gleich sechs Vögel aus dem Ei geschlüpft sind. Diese elf stehen nun dem Wiederansiedelungsprojekt Habichtskauz des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) zur Verfügung.

Der Habichtkauz soll in Österreich wieder heimisch werden

Dagmar Schratter, OZO Präsidentin und Direktorin vom Tiergarten Schönbrunn „Die elf Jungvögel der Österreichischen Zoo Organisation werden gemeinsam mit Habichtskauzjungtieren aus dem Zoo Berlin, Talin und der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee Anfang Juni in den Biosphärenpark Wienerwald und im Wildnisgebiet Dürrenstein übersiedeln. Dort werden sie in Volieren auf ihr zukünftiges Leben in freier Wildbahn vorbereitet. Im Spätherbst dieses Jahren sollen sie dann frei fliegen.“

  

Artenschutzprojekte brauchen engagierte Partner

Seit mehreren Jahren unterstützt Dixi-Traubenzucker finanziell die Artenschutzprojekte der Österreichischen Zoo Organisation, ob bei der Wiederansiedelung von Przewalski-Pferden in der Mongolei oder beim Habichtskauzprojekt. „Artenschutz und Nachhaltigkeit ist für Dixi ein großes Anliegen.“ berichtet Klaus Muik, Marketingleiter von Dixi „ Wir werden deshalb auch weiterhin die Artenschutzprojekte der Österreichischen Zoo Organisation finanziell unterstützen.“

Tagebuch der Habichtskauze im Zoo Salzburg

Zoo Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich „Am 4. April diesen Jahres sahen wir die ersten beiden jungen Habichtskauze. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Am 10. April sahen wir zwei weitere Jungtiere und zwei Tage später blickte ein weiteres Jungtier aus der Nisthöhle. Und am 17. April konnten wir es kaum glauben, dass ein sechste Jungtiere geschlüpft war.“

In der Regel besteht ein Gelege aus 3 bis 4 Eiern. Selten werden 6 Eier gelegt. Die Ablage erfolgt im März oder April. Die Brutdauer liegt zwischen 27 und 29 Tagen. Das Weibchen brütet alleine. Das Männchen versorgt sie mit Futter. Sobald die Jungtiere das das Nest verlassen, versorgen beide Elternteile ihre Jungen noch für rund 2 Monate.

Sabine Grebner weiter „Im Juni werden unsere sechs Salzburger Jungtiere in die Auswilderungsvoliere übersiedeln. Dort werden sie mit den anderen jungen Habichtskauzen und einem sogenannten Ammenpaar den Sommer verbringen.“


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