DeutschEnglishItaliano
Zoo Salzburg - Home
  Zoo Presse
Info
Welt
Forschung
Erlebnis
Presse
Freunde
Kontakt
       
 

Erfolgreicher Blick zurück / Optimistische Aussichten für die Zukunft

Stadt und Land garantieren für die Weiterentwicklung des Traditionsbetriebes

Die Zoo Salzburg GmbH zählt zu den erfolgreichen Betrieben von Stadt und Land. Budgetstabilität, die Einhaltung der Bestimmungen des neuen Bundestierschutzgesetzes, die Teilnahme an internationalen und nationalen Forschungsprojekten und Erhaltungszuchtprogrammen, der Ausbau der Anlagen im Zoo und nicht zuletzt die Erfolge in der Nachzucht stimmen die Verantwortlichen von Stadt und Land zuversichtlich. Voraussetzung dafür sind ein verlässlicher Eigentümer und ein partnerschaftlich kontrollierender Aufsichtsrat, der die operative Geschäftsführung und die rund 45 MitarbeiterInnen konstruktiv unterstützt.

“Dafür garantieren wir auch in Zukunft. Wir blicken auf ein erfolgreiches Investitionsprogramm mit neuen Anlagen zurück und schauen optimistisch in die Zukunft. Im Zoo Salzburg wird sich auch in den nächsten Jahren viel tun”, betont der Eigentümervertreter des Landes und ressortzuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner im Informationsgespräch heute, Donnerstag. “Eine Verbesserung der Infrastruktur stärkt den Zoo Salzburg nachhaltig und schlägt sich auch im gesteigerten Publikumsinteresse nieder. Da kann die Zoo-Geschäftsführung eine erfolgreiche Zwischenbilanz nach vier Jahren legen”, ergänzt Stadt- Eigentümervertreter und Bürgermeister Dr. Heinz Schaden.

Ein Blick zurück: Der Zoo wurde baulich auf “Vordermann” gebracht

In Österreich ist seit vier Jahren das modernste Tierschutzgesetz Europas als Bundestierschutzgesetz verbindlich. Dieses beinhaltet unter anderem neue Mindestmaße für die Tierhaltung sowohl im Innenbereich wie auch im Freien. Auf Grund dieses Gesetzes stellten die Eigentümer Stadt und das Land Salzburg dem Zoo Salzburg im März 2005 ein erstes Investitionsbudget von 2 Millionen Euro für die Umsetzung der neuen Richtlinien zur Verfügung. Innerhalb von zwei Jahren wurde der rund 7.000 Quadratmeter große Südamerika-Bereich neu gestaltet. Auf diesem Areal wurden neue Anlagen für Alpakas, Maras und Nandus und das 180 Quadratmeter große Südamerika Haus mit Freianlagen für 318 südamerikanische Tiere gebaut. Im August 2007 übersiedelten die Flamingos auf ihre neue Anlage. Im Frühjahr 2008 wurde die neue Känguru-Anlage fertig gestellt und im Sommer 2008 der rund 1.100 Quadratmeter große Arche Streichelzoo, wo bedrohte Haustierrassen präsentiert werden.

Besucherstatistik: eine erfolgreiche Bilanz

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 2005 wurden 254.859 Besucher inklusive Zählerkarten im Zoo Salzburg gezählt. Ein Jahr später verzeichnete man 262.736 Menschen im Zoo in Hellbrunn. Und im Vorjahr konnte man das beste Ergebnis seit 1994 mit 287.000 Zoo-Freunden feiern. “Damit liegen wir auf Platz vier im Vergleich der 15 meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der Stadt Salzburg. Für 2008 zeichnet sich wieder eine Steigerung der Besucherzahlen ab. Und: Erfolgreich war auch die Einführung der kostengünstigen Zoo-Jahreskarte. Gleich 3.000 Stück haben wir für das Jahr 2008 verkauft. Unser Konzept geht voll auf”, freut sich Zoo-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner. Eine Besucheranalyse von rund 9.000 Salzburger Zoo-Gästen im heurigen Jahr ergab, dass 42 Prozent aus der Stadt Salzburg, 17 Prozent aus der näheren Umgebung (10 Kilometer von der Stadt entfernt) und 37 Prozent aus dem restlichen Bundesland kamen. Auch die Zahl der internationalen Gäste – vor allem aus Italien und dem arabischen Raum – ist im Steigen. Das beweist, wie wichtig der Zoo Salzburg für den Tagestourismus und die gesamte Wertschöpfungskette in der Stadt und Umgebung geworden ist. Beide, Brenner und Schaden, nutzten die Gelegenheit und gratulierten der Zoo-Geschäftsführung zu ihrer erfolgreichen Arbeit und sprachen den MitarbeiterInnen ihren Dank und ihre Anerkennung als Vertreter der Eigentümer aus.

Ab 2010: Im Zoo brüllen wieder die Löwen

Damit die erfolgreiche Linie - neue Anlagen und artgemäße Haltung der Tiere steigern die Attraktivität - in Hellbrunn fortgesetzt werden kann, beginnt man im Zoo Ende Dezember mit dem Bau der neuen Löwenanlage. Die Anlage für den „König der Tiere“ wird im Afrika-Bereich mit Blick auf den Watzmann gebaut. Auf dem rund 3.700 Quadratmeter großen Gelände entstehen neue Innenräume und Freianlagen für Afrikanische Löwen und Pinselohrschweine. Der Neubau für diese afrikanische Großkatze wird allen Bestimmungen des neuen Bundestierschutzgesetzes und den Auflagen der Naturschutzbehörden sowie der Landesumweltanwaltschaft entsprechen. Für die Zoo-Besucher wird es ein weiteres Highlight sein. Denn: Die Löwenhaltung im Salzburger Zoo hat ihre Geschichte, die maßgeblich vom ehemaligen Zirkuslöwen Stinki geprägt wurde. Österreichweite Schlagzeilen machte der Löwe im Jahr 2007, als Zoo-Freunde ihm ein Haus und ein Auto vererbten. Tausende Menschen nahmen regen Anteil an der bewegten Vergangenheit des ehemaligen Zirkuslöwen. Leider starb Stinki im Frühjahr 2008 an Altersschwäche. “Afrikanische Löwen gehören zu den gefährdeten Tierarten. In einzelnen Regionen Afrikas ist diese Großkatze auch vom Aussterben bedroht. Der Zoo Salzburg wird deshalb bei der neuen Löwenhaltung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zusammenarbeiten, um aktiv für den Artenschutz zu arbeiten. Verschiedene Löwenarten sind vom Aussterben bedroht, da ihre Lebensräume gefährdet sind oder weil sich Seuchen breitmachen. In Abstimmung mit dem EEP wird versucht, eine entsprechende Zoo-Population dieser Tiere zu sichern, damit die Tiere nicht aussterben. Voraussichtlich wird dieser neue Bereich im April 2010 eröffnet. Die Baukosten liegen bei rund 1,5 Millionen Euro”, betonte die Zoo-Geschäftsführung anlässlich der Pressekonferenz mit den Eigentümervertretern.

Stadt und Land - Hand in Hand für den Zoo

"Im Zoo Salzburg sind auch in Zukunft wichtige Investitionen notwendig. Einerseits zur Erfüllung der Auflagen des Tierschutzgesetzes anderseits um die Attraktivität für Besucher zu steigern", so LH-Stv. David Brenner. Vor allem im Bereich Eurasien werden in der nächsten Zeit bauliche Maßnahmen gesetzt. So wird die Anlage der Alpensteinböcke und das Haus der Weißhandgibbons vergrößert. Auch die Tiger-Anlage wird neu gebaut werden. "Um die nötigen Investitionen zu bewältigen, die zur Erfüllung der naturschutz-rechtlichen Auflagen und der Erfordernisse des neuen Tierschutzgesetzes in den Jahren 2009 bis 2013 zu tätigen sind, werden die Zoo-Eigentümer Stadt und Land in diesem fünfjährigen Zeitraum jeweils eine Million Euro - das sind 200.000 Euro pro Jahr - zusätzlich zur Verfügung stellen", erklären LH-Stv. David Brenner und Bgm. Heinz Schaden. "Diese Mittel sichern dem Zoo seinen Fortbestand und bieten den Tieren neue Unterkünfte und den Besuchern attraktive Möglichkeiten, Tiere zu beobachten", freut sich Zoo-Geschäftsführerin Grebner.


HIER ANMELDEN


Vorname Nachname E-Mail

SitemapFAQLinksImpressumHome