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Neue Mitglieder in der tierischen WG im Tropenhaus!

 

Tagsüber hängen sie meist kopfunter ab: Die Rede ist von fünfzehn Brillenblattnasen, einer Fledermausart, die ursprünglich in den Regenwäldern Zentral- und Südamerikas beheimatet ist. Im Salzburger Zoo leben diese Fledertiere nun mit den Lisztaffen und den Grünen Leguanen in einem Haus zusammen.

 

Fliegendes Säugetier


Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere auf der Welt, die fliegen können. Anstelle von Federn, hat sich bei den Fledertieren im Laufe ihrer Evolution eine dünne und elastische Flughaut zwischen Fingern, Armen, Körper und Beinen entwickelt. Da Fledermäuse meist nachts aktiv sind, finden sie sich in der Dunkelheit mit Hilfe einer Echo-Orientierung zurecht, die mit Ultraschall funktioniert. So können sie auch in der Finsternis Nahrung und Hindernisse ausfindig machen und sogar Entfernungen abschätzen.

Im Gegensatz zu unseren heimischen Fledermaus-Arten ernähren sich die südamerikanischen Brillenblattnasen hauptsächlich von Früchten, Nektar und Pollen. Ihr ausgezeichneter Geruchssinn hilft ihnen, selbst im Dunkeln reife Früchte zu finden. Bis zu 35 Früchte kann eine rund 18 Gramm schwere Blattnase in nur einer Nacht fressen und hilft somit den Pflanzen, ihre Samen weiter zu verbreiten.

 

Zoo Salzburg, 27. Jänner 2016


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