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Neuzugang: Vier Große Maras sind nun im Salzburger Zoo zuhause

Dienstag Nachmittag, 18. Oktober 2016, sind vier Große Maras vom oberösterreichischen Zoo Linz nach Salzburg übersiedelt. Das Quartett lebt nun mit den Nandus gemeinsam auf der Anlage im Südamerika-Bereich des Zoos.

Kein Hase sondern das zweitgrößte Nagetier der Welt

Maras sind ursprünglich in den Steppengebieten Argentiniens beheimatet. Äußerlich ähneln sie einem Hasen, vor allem, wenn sie sich hinsetzen und ihre langen Ohren aufstellen oder umher hoppeln. Mit ihren langen Beinen können bis zu 45 Stundenkilometer schnell laufen und etwa 2 Meter weit springen. Da sie in der Pampa vorkommen, wurden sie von den ersten Europäer auch Pampashasen genannt.

Tagsüber gehen die mit den Meerschweinchen verwandten Nager auf Futtersuche. Sie fressen Gräser, Kräuter und Blätter. Die Nacht verbringen sie in einem, meist selbst gegrabenen, unterirdischen Bau.

Maras leben meist in großen Kolonien, die Partner sind sich jedoch ein Leben lang treu. Haben sie sich gefunden, dann lässt das Männchen seine „Auserwählte“ nicht aus den Augen. Mara-Weibchen sind zwar alle drei- bis vier Monate paarungsbereit, das aber nur für eine halbe Stunde.

Die Großen Maras sind in ihrer ursprünglichen Heimat noch nicht gefährdet, ihre Bestände nehmen jedoch wegen der Zerstörung ihrer Lebensräume und der Bejagung ab.

 

Zoo Salzburg, 19. Oktober 2016

 


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