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Neuzugänge bei der Zebra-Junggesellen-WG

 

Gleich zwei junge Grévy Zebras aus Holländischen Zoos leben nun im Afrika Bereich mit den beiden Salzburger Zebra-Hengsten zusammen. Die beiden fast zwei Jahre alten Neuankömmlinge kann man noch leicht von den anderen unterscheiden: Ihre Mähne reicht noch bis zur Schwanzwurzel, sie wird sich jedoch langsam auswachsen.

 

Für die nächsten Jahre leben die beiden in der Salzburger „Bachelor Group“: Mit rund 1 ½ Jahren wird der männliche Zebra-Nachwuchs von der Mutter nicht mehr in der Nähe geduldet und muss die Herde verlassen. Da die Junghengste in diesem Alter noch zu unerfahren sind, um eine eigene Stuten-Herde „erobern“ zu können, gehen sie vorerst mit anderen Männchen eine Junggesellen-Lebensgemeinschaft ein.

Eine stark gefährdete Tierart

In den vergangenen Jahrzehnten hat der Bestand der Grévy´s in Ostafrika massiv abgenommen:  Ende der 70er Jahre wurde ihre Anzahl noch auf rund 15.000 Tiere geschätzt. Heute leben nur mehr etwa 2.200 Tiere in Teilen Kenias und Äthiopiens. Der Verlust von Wasserstellen und Lebensräumen, die Wilderei und viele Krankheiten gefährden das Überleben dieser imposanten Zebras in freier Wildbahn.

 

Für den Erhalt der mittlerweile seltenen Zebra-Art wird der Zoo-Bestand seit 1991 durch ein Europäisches Erhaltungszucht Programm (EEP) koordiniert: Heute leben in 50 europäischen Zoos  rund 270 Tiere. Weltweit gibt es in 96 Zoos 453 Grévy Zebras.

 

Anif, 22. Oktober 2014

 


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