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Neuzugang im Vogelpark

10 Krauskopfpelikane übersiedelten vergangene Woche von Wien nach Salzburg

Der Krauskopfpelikan ist der größte Vertreter seiner Art: Er wird rund 1,8 Meter groß, kann eine Flügelspannweite von fast 3,5 Metern erreichen und bringt bis zu 13 Kilogramm Gewicht auf die Waage. Seinen Namen verdankt er den gekräuselten Federn auf seinem Kopf.

 

Gemeinsame Jagd

Etwa 1,5 Kilogramm Fisch kann ein Krauskopfpelikan pro Tag fressen. Beim Fischfang gehen sie raffiniert vor. Gemeinsam mit Artgenossen bilden sie im Wasser einen Halbkreis und treiben so die Fische ins flache Wasser, wo sie ihre Beute dann einfach einfangen. Ihr dehnbarer Kehlsack dient dabei als eine Art „Kescher“, in dem auch genug Platz für große Fische ist.

 

Gefährdet

Das Verbreitungsgebiet der Krauskopfpelikane reicht heute von Südosteuropa bis Vorderasien. Derzeit wird ihr Bestand nur mehr auf 10.000 bis 14.000 Tiere geschätzt. Ihr Überleben ist in erster Linie wegen der Trockenlegung ihrer Lebensräume und durch das Abschießen sowie durch die Verfolgung der Fischer bedroht. Seit 1995 gibt es deshalb ein Europäisches Erhaltungszuchtprogamm (EEP) für Krauskopfpelikane, an dem sich nun auch der Zoo Salzburg beteiligt.

 

Zoo Salzburg, 27. April 2016


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