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Neue Tierart im Salzburger Zoo

Ein „Rüsselchen zum Verlieben“

Flachlandtapir Miguel, geboren im dänischen Zoo Odense, ist im Salzburger Zoo wohlbehalten angekommen. Das 13 Monate alte Tapir-Männchen hat den Transport bestens überstanden und ist in aller Ruhe in das für ihn neu gebaute Haus im Südamerika-Bereich des Zoos eingezogen.

Tapire

Tapire erscheinen dem Betrachter als seien sie einer anderen Zeit entsprungen. Diese sanften Riesen ähneln auf dem ersten Blick eher Schweinen und ihr kurzer Rüssel erinnert an Elefanten. Sie sind jedoch eng mit Nashörnern und Pferden verwandt. Gemeinsam bilden diese drei die Gruppe der Unpaarhufer.

Die Familie der Tapire umfasst vier Arten: Flachland-, Berg- und Braid´s Tapire leben in Süd- und Mittelamerika und der Schabrackentapir ist in Südostasien beheimatet.

Neugierige „Rüsseltiere“

Der charakteristische Rüssel der Tapire ist kurz und sehr muskulös. Die Verlängerung von Nase und Oberlippe ist nach allen Seiten hin beweglich. Mit dem Rüssel können die Tiere gut Gerüche aufnehmen, Gegenstände abtasten und Zweige abgreifen.

Reine Vegetarier und gute Schwimmer

Die Heimat der Flachlandtapire sind die dichten Urwälder im Amazonas in Südamerika. Sie sind Einzelgänger, die vor allem nachts auf die Suche nach Blättern, Zweigen, Früchten und Gräsern gehen. Tapire sind ausgezeichnete Schwimmer und können sogar tauchen. Beim Baden knabbern Tapire gerne mal an Wasserpflanzen.

Miguel bleibt vorerst in seinem neuen Haus

Die Tierpfleger des Südamerika-Bereichs wollen Miguel in den nächsten Tagen in aller Ruhe kennen lernen, bevor er sich gemeinsam mit den Aras und den Seriemas auf der neu erbauten und mit großem Schwimmteich ausgestatteten Freianlage den Salzburger Zoobesuchern vorstellt!


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