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Nachwuchs bei den Roten Pandas

 

Bedauerlicherweise starb Anfang Juli das neun Jahre alte Salzburger Rote Panda-Weibchen Banja an einer Leber- und Nierenerkrankung. In einem Nest auf ihrer Anlage hinterließ sie zwei, wenige Tage alte Jungtiere, die nun von Hand aufgezogen werden.

 

Stark gefährdete Tierart

Die beiden Roten Panda-Babys hatten ihre Augen noch geschlossen und wogen 180 Gramm als die Tierpfleger Sabrina Ameshofer und Christopher Köppl sie in ihre Obhut nahmen. In den ersten Tagen mussten die Kleinen alle drei Stunden gefüttert werden.

 

„Wir haben uns die Entscheidung nicht einfach gemacht, diese Jungtiere von Hand aufzuziehen“, berichtet Zoogeschäftsführerin Sabine Grebner. „Da Rote Pandas in ihrer ursprünglichen Heimat, den Bergwäldern Chinas, Nepals und Myanmars stark vom Aussterben bedroht sind, gehört es zu unseren Aufgaben, Tierarten, deren Überleben in freier Wildbahn nicht gesichert ist, zu erhalten und zu bewahren“.

 

Im Duisburger Zoo und im Wiener Tiergarten Schönbrunn wurden Rote Pandas bereits erfolgreich von Menschenhand aufgezogen. Diese Erfahrungen kommen nun auch den beiden Salzburger Jungtieren zugute.

 

Grebner weiter: „Derzeit entwickeln sich die beiden sehr gut. Mittlerweile haben sie ihre Augen geöffnet und wiegen schon rund 700 Gramm. Leider sind wir uns jedoch der Tatsache bewusst, dass sich alles auch sehr schnell ändern kann. Junge Rote Pandas sind sensible Schützlinge, die auch sehr krankheitsanfällig sind. Die nächste, entscheidende Hürde für das Überleben der Kleinen wird die Umstellung auf feste Nahrung sein, die sie ab dem 3. Monat meistern müssen. Wir hoffen jedoch, dass alles gut gehen wird.“

 

Wir bitten um Verständnis, dass unsere Zoobesucher die jungen Roten Pandas derzeit nicht beobachten können!

 

Zoo Salzburg, 4. August 2015


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