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Nachwuchs bei den Präriehunden

Quirliger Nachwuchs bei den Präriehunden im Zoo Salzburg

Ein Jahr ist es her, dass die Präriehunde in ihre neu gestaltete Anlage übersiedelt sind. Sie scheinen sich in ihrem Zuhause sehr wohl zu fühlen: Denn vor einigen Tagen haben sich erstmals vier entzückende Präriehund-Jungtiere blicken lassen.

 

Präriehund-Kindergarten

Nach einer Tragzeit von rund 35 Tagen bringen Präriehund-Weibchen ihren Nachwuchs in den unterirdischen Bauten zur Welt. Die Jungtiere sind bei der Geburt rund sieben Zentimeter groß und wiegen 15 Gramm, sind nackt und blind. Das Fell wächst im Alter von etwa drei Wochen und nach sechs Wochen öffnen sich die Augen. Die ersten 40 bis 50 Tage ihres Lebens werden sie von ihrer Mutter gesäugt. Die vier Kleinen entwickeln sich prächtig und werden von Tag zu Tag lebhafter. Sie fressen schon wie die „Großen“, sitzen aufrecht und halten Ausschau nach möglichen Gefahren. Beim Warnpfiff eines „Aufpassers“ suchen sie blitzschnell Schutz in ihren Höhlen.

 

Bellende Hunde?

Der Name „Präriehund“ ist eher verwirrend. Sie sind mit unseren Murmeltieren verwandt und haben keine Ähnlichkeit mit Hunden. Wenn sie sich jedoch vor Feinden warnen, stoßen sie einen kurzen Ruf aus, der dem Bellen eines Hundes ähnelt. Hören die anderen Familienmitglieder den Warnlaut, verschwinden sie in Windeseile in ihre Wohnungen im Erdreich.

 

Zoo Salzburg, 10. Mai 2016


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