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Derzeit buhlen die Alpensteinböcke um die Gunst der Weibchen

Die sonst eher träg wirkenden Steinbock-Männchen kommen derzeit kaum zur Ruhe. Im Dezember beginnt bei ihnen die Zeit des Werbens. Um Energie für die kalte Jahreszeit zu sparen, haben die mächtigen Böcke bereits im August in imposanten Kämpfen die Rangordnung festgelegt. Denn der ranghöchste Bock hat immer Vortritt bei den paarungsbereiten Weibchen.

 

Kämpferisch zeigen sich derzeit die untergeordneten, etwa gleichstarken Böcke. Sie warten nur darauf, ein Weibchen, das vom dominanten Bock „vernachlässigt“ wird, erobern zu können.

 

Erste Annäherungsversuche


Um den Weibchen den Hof zu machen, nimmt der Steinbock eine ganz besondere Haltung ein: Er neigt seinen Kopf und somit auch seine Hörner nach hinten und legt seinen Schwanz auf den Rücken. Er macht sich kleiner, um dem Weibchen näher kommen zu können. Anfänglich sind die Geißen noch unbeeindruckt vom Werben. Erst wenn der Bock sich intensiv um ihre Gunst bemüht, wird er erhört.

 

Nach einer Tragzeit von fünf bis sechs Monaten kommen im Mai oder Juni die Steinkitze zur Welt. Kurz nach der Geburt folgen die Jungtiere ihren Müttern im felsigen Gelände. Ein Jahr lang wird der Nachwuchs gesäugt. Im Alter von zwei bis vier Jahren werden sie dann geschlechtsreif.

 

Zoo Salzburg, 9. Dezember 2015


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