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Kaiserlicher Nachwuchs

Zweifaches Familienglück bei den Kaiserschnurrbarttamarinen im Zoo Salzburg

Heuer im März ist das prächtige Schnurrbartträger-Elternpaar ins Tropenhaus des Salzburger Zoos eingezogen. Das vier Jahre junge Weibchen hat im französischen Zoo Peaugres und das sechsjährige Männchen im Zoo Lille das Licht der Welt erblickt.

Possierliche Affenzwerglein

Rund 5 Monate später kamen am Dienstag, 14. August, zwei Babys zur Welt. Das Männchen übernahm die Jungen gleich nach der Geburt und reinigte sie. Die Neugeborenen sind völlig hilflos, haben bereits ein Fell aus kurzen Haaren und wiegen etwa 35 Gramm. Alle zwei bis drei Stunden säugt die Mutter ihren Nachwuchs für eine halbe Stunde und gibt sie danach wieder an den Vater ab. Die Affenzwerglein werden für die nächsten sechs bis sieben Wochen auf dem Rücken herumgetragen, im Alter von zwei bis drei Monaten werden sie dann entwöhnt.

Strahlend weißes, langes Barthaar

Charakteristisch für diese Affenart ist ihr wunderschöner, strahlend weißer Schnurrbart, der das Gesicht sowohl der weiblichen als auch männlichen Tiere ziert. Ihm verdanken sie auch ihren Namen. Beim Salzburger Nachwuchs kann man schon Ansätze des Bartwuchses erkennen.

Bedrohte Tierart

Die ursprüngliche Heimat dieser Krallenaffen sind die tropischen Regenwälder des südamerikanischen Amazonasbeckens. Ihre natürlichen Feinde sind Greifvögel, Großkatzen aber auch Schlangen. Die größte Bedrohung für ihren Fortbestand geht jedoch von der Vernichtung ihres Lebensraums aus. Seit 1994 gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm – EEP – für Kaiserschnurrbarttamarine, an dem sich auch der Zoo Salzburg beteiligt.


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