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Happy End für Uhu-Jungtier

Vergangene Woche wurde ein zirka zehn Wochen altes Uhu-Küken auf dem Schotterweg vor der Hellbrunner Mauer gefunden. Da Zootierärztin Miriam Wiesner keine Verletzung bei dem Jungvogel festgestellt hat, konnte die kleine Eule dank der Unterstützung der Bergputzer durch die Zoologische Leiterin Gerlinde Hildebrand in eine Felsspalte am Hellbrunner Berg zurückgesetzt werden.

 

Krähen könnten schuld sein

„Ein Uhu-Paar lebt seit Jahren in den Felsnischen über der Alpaka-Anlage und sorgt jährlich für Nachwuchs. Leider kommt es immer wieder mal vor, dass ein Eulen-Küken am Boden sitzt. Vermutlich waren es diesmal auch wieder Krähen, die den Jungvogel belästigt haben, dadurch dürfte er abgestürzt sein,“ berichtet Gerlinde Hillebrand.

 

Uhu – die größte heimische Eule

Uhus faszinieren seit jeher uns Menschen: Ihr kräftiger Körperbau, ihr runder Kopf mit den auffallend langen Federohren und die großen, orangegelben Augen beeindrucken. Außerdem gelten sie als weise und klug.

 

Österreichweit ist diese Eulenart in ihren Beständen potentiell gefährdet. Lange Zeit wurden Uhus verfolgt, da sie als „Schädlinge“ angesehen und abgeschossen wurden. Der Verlust an Lebensraum und der Rückgang seiner Beutetiere gefährdeten den Fortbestand ebenfalls.

 

Dank diverser Schutzmaßnahmen - wie der Schutz seiner Brutplätze - stabilisieren sich seine Bestände in Österreich langsam. In Salzburg leben rund 35 bis 40 Brutpaare. Uhus gelten zwar in Salzburg laut Jagdgesetz als jagdbares Wild, sind jedoch ganzjährig geschont.

 

Zoo Salzburg, 15. Juni 2016


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