DeutschEnglishItaliano
Zoo Salzburg - Home
  Zoo Info
Info
Welt
Forschung
Erlebnis
Presse
Freunde
Kontakt
       
 

Die Geschichte des Zoo Salzburg

Vom erzbischöflichen Wildpark zum Natur- und Artenschutzzentrum.

1424 Erzbischöflicher Wildpark mit Fischweihern und Vogelherden.

1612 Erzbischof Marcus Sittikus beginnt mit der Planung von Hellbrunn. Schloss Hellbrunn, die Garten- und Parkanlagen, das Monatsschlössl, das Steintheater, Schloss Belvedere, mit seinen Eremitorien und Kapellen, die Menagerie und der Tiergarten werden als Einheit in Angriff genommen.

1619 ist die Anlage fertig. Die Chronik berichtet von 100 Stück Rotwild, einer Steingaiß, einem Vogelhaus, einem Fasanengarten, zwei Kranichen, drei Steinhühnern und von 1.000 Schildkröten. Käfige mit Bären, Wölfe, Luchse, verschiedene Adlerarten, Kraniche, Störche.

Um 1800 war der Tierbestand stark rückläufig, man spricht noch von 30 Steinböcken.

1807 wurden die seltenen Tiere des Tiergartens, Gold- und Silberfasane und weiße Hirsche nach Wien gebracht.

1960 Gründung des Vereins "Freunde des Salzburger Tiergartens Hellbrunn" (später umbenannt in Salzburger Tiergarten Hellbrunn) durch Heinrich Windischbauer (Direktor ab 1962), Hofrat Dipl.Ing. Franz Wallack, Bürgermeisterstellvertreter Hans Donnenberg, Prof. Dr. E.P. Tratz (Direktor Haus der Natur), Dr. Hans Menzel (Chefredakteur) und Heinrich Waggerl (Schriftsteller). Tierbestand: 27 Stück Rotwild, 12 Stück Damwild, 1 Stück Steinwild, 2 Mufflons, 4 Wildschweine, 1 Ziegenbock.

1961 konnten die Tore des damaligen Bergweltzoos für die Besucher geöffnet werden.

1966 Windischbauer  und Tratz beginnen das "Wildpark-Projekt für Wisente und Wildpferde". Im selben Jahr begann Windischbauer mit der Gründung einer Gänsegeierkolonie, die bis heute besteht.

1972 stand der Salzburger Tiergarten vor der Schließung. Der Betrieb lag in jeder Hinsicht buchstäblich am Boden und war darüber hinaus national bzw. international geächtet, weil man sich in Salzburg dem, aus Gründen des Artenschutzes vom internationalen Zooverband ausgesprochenen Importverbot für Orang Utans widersetzt hatte.

1976 übernahm Oberst Friedrich Lacchini den Tiergarten in diesem Zustand. Mitentscheidend für einen neuen Anfang war, dass Stadt und Land Salzburg in Hinkunft als Patrone des Tiergartens die finanzielle Abgangsdeckung übernahmen. Es entstand ein ordentlicher Kanal, ein neues Wirtschaftsgebäude, neue Großkatzenanlagen, ein Wisenthaus und eine neue Gibbon- bzw. Lemurenanlage. Wirkliche internationale Anerkennung fanden die im Vergleich zu vielen Zoos geradezu riesigen Anlagen für Großkatzen, die auch heute noch sehr attraktive Gibbonanlage und vor allem die große und reichhaltig strukturierte Bärenanlage.

1990 übergab Oberst Lacchini den Zoo an seinen Nachfolger Dr. Rainer Revers und das Prinzip des Geo-Zoos wurde eingeführt. So wurden mit Rücksicht auf die landschaftliche und klimatische Situation drei tiergeografische Gehegezonen  (Eurasien, Südamerika und Afrika) geschaffen. Dann begann die eigentliche Umsetzung der Geo-Zoo- Idee mit dem Bau der großräumigen Afrikaanlagen. Vor allem die Gepardenanlage und die Anlage für Breitmaulnashörner fanden große internationale Anerkennung und stellten in Salzburg einen tiergärtnerischen Meilenstein dar.

2003 wurde der Verein "Salzburger Tiergarten Hellbrunn" in die Zoo Salzburg Gemeinnützige GmbH umgewandelt. Gesellschafter der GmbH sind zu jeweils gleichen Teilen Stadt und Land Salzburg. Der "Förderverein Zoo Salzburg" wurde gegründet.

2005 übernahm Mag. Sabine Grebner die Geschäftsführung der Zoo Salzburg Gem. GmbH. Im Jahr 2006 wurden die neuen Anlagen für Alpakas, Nandus, Maras und Mähnenwölfe eröffnet. Das Südamerikahaus mit Außenanlagen für Affen öffnete ein Jahr darauf sein Pforten. Die Fertigstellung des Arche-Streichelzoos für alte bedrohte Haustierrassen erfolgte im Jahr 2008. Das neue Löwenhaus, mit Tieren aus den unterschiedlichen Lebensräumen Afrikas, wurde im Frühjahr 2010 eröffnet. Ein Tapir konnte im Sommer 2011 seine neu gebaute Anlage im Südamerikabereich des Zoos beziehen. Im Mai 2012 wurde die neue großzügige Steinbock-Anlage samt Eingangsbereich/Kassa eröffnet. Außerdem konnten die Geparde im Herbst 2012 bereits ihre neue Anlage erkunden. Im Jaguarhaus erhalten Besucher ab September 2013 einen Einblick in die Welt der Mayas, Jaguare, Kaimane und Boas.

Das neue Gibbonhaus konnte im Frühjahr 2015 eingeweiht werden.


HIER ANMELDEN


Vorname Nachname E-Mail
SitemapFAQLinksImpressumHome