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Gerettet - Happy End für verletzten Uhu

Ende Mai sorgte ein ausgewachsener Uhu für Aufregung in Salzburg-Liefering. Gleich zwei Mal wurde diese Eule gerettet: Zuerst befreite ein Biologie-Lehrer das Tier aus einem Maschendrahtzaun und entließ es wieder in die Lüfte. Einige Tage später beobachteten Kinder des Pfarrkindergartens wie der Uhu im Baum sitzend heftig von Krähen attackiert wurde. Wenig später „fiel“ er vom Baum. Zwei Tierpfleger des Salzburger Zoos eilten zur Stelle, um den Uhu einzufangen.

Im Zoo angekommen wurde die Eule gründlich untersucht: er hatte eine Fußverletzung und das Gefieder war stark zerrupft vom Angriff der Krähen. Der gefiederte Patient erholte sich im Zoo rasch von den aufregenden Attacken und fing gleich an zu fressen.

Derzeit lebt der Uhu in einer großen Flugvoliere der Greifvogel-Pflege- und Aufzuchtstation des Oberösterreichischen Naturschutzbundes. Seine Fußverletzung muss erst ausheilen, bevor er wieder in sein angestammtes Revier entlassen werden kann.

Uhu – die größte heimische Eule

Uhus faszinieren seit jeher uns Menschen: Ihr kräftiger Körperbau, ihr runder Kopf mit den auffallend langen Federohren und die großen, orangegelben Augen beeindrucken. Außerdem gelten sie als weise und klug.

Österreichweit ist diese Eulenart in ihren Beständen potentiell gefährdet. Lange Zeit wurden Uhus verfolgt, da sie als „Schädlinge“ angesehen und abgeschossen wurden. Der Verlust an Lebensraum und der Rückgang ihrer Beutetiere gefährdeten den Fortbestand ebenfalls.

Dank diverser Schutzmaßnahmen - wie der Schutz von Brutplätzen - stabilisieren sich ihre Bestände in Österreich langsam. In Salzburg leben etwa 35 bis 40 Brutpaare. Uhus gelten zwar in Salzburg laut Jagdgesetz als jagdbares Wild, sind jedoch ganzjährig geschont.

Aktiver Tierschutz

Zoogeschäftsführerin Sabine Grebner:  „Aktiver Tierschutz ist eine unserer wichtigsten Aufgaben. Verunglückte oder verletzte Uhus, Habichte, Geier und Co. nehmen wir immer bei uns auf! Sie werden tierärztlich versorgt und gesund gespflegt. Es zählt zu den schönsten Augenblicken unserer Arbeiten, wenn wir diese Tiere wieder in ihren ursprünglichen Lebensraum entlassen können“.

Anif, 4. Juni 2014


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