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Feierliche Eröffnung des neuen Löwen-Hauses im Zoo Salzburg

Neues Zuhause für den „König der Tiere“ und weitere 21 afrikanischen Tierarten

„Nach 18 Monaten Bauzeit ist das neue Löwen-Haus nun fertig gestellt.“ freut sich heute, Dienstag, Zoodirektorin Mag. Sabine Grebner „Das neue Haus im Afrika Bereich ist der bisher größte und umfangreichste Bau des Salzburger Zoos. Über 2.000 Tonnen Beton und rund 50 Tonnen Eisen wurden verbaut. Die Kriterien für den 1,5 Millionen Euro teuren Neubau waren nicht einfach zu erfüllen. Einerseits mussten die Bestimmungen des Bundestierschutzgesetzes andererseits die Auflagen der Naturschutzbehörden erfüllt werden. Das rund 47 Meter lange und 15 Meter breite Löwen-Haus reicht an seiner höchsten Stelle nur 3 Meter über den Boden und fügt sich somit harmonisch in das Landschaftsbild des Afrika-Bereichs ein.“

Das Löwen-Haus ist das neue Zuhause von einer Vielfalt an afrikanischen Tierarten

Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Bürgermeister Dr. Heinz Schaden durchschnitten heute gemeinsam mit Direktorin Sabine Grebner das rote Band, um das neue Löwen-Haus feierlich zu eröffnen.

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller war vom neuen Löwen-Haus beeindruckt: "Fantastisch sind die verschiedenen Ein- und Ausblicke, die man im Haus hat. Und auch die Vielfalt von Tieren, die hier unter einem Dach lebt, wird die Besucherinnen und Besucher des Zoos in ihren Bann ziehen", sagte Burgstaller. Die Landeshauptfrau erneuerte gleichzeitig die Zusicherung, dass das Land Salzburg als verlässlicher Miteigentümer auch in Zukunft die operative Geschäftsführung und die rund 45 MitarbeiterInnen konstruktiv unterstützen wird.

Bürgermeister Heinz Schaden freut sich „Endlich lebt wieder ein Löwe in Salzburg. Nun wird sein imposantes Gebrüll wieder kilometerweit zu hören sein. Vom begehbaren Dach des Neubaus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die afrikanische Tierwelt des Zoos und die einmalige Bergkulisse am Horizont. Dieses Haus wird ein neuer, großer Anziehungspunkt für die Besucher des Salzburger Zoos sein. Hier kann man Stunden verbringen und wird immer wieder Neues entdecken.“

Die kunstvolle Gestaltung des Besucherraumes führt die Zoogäste vom afrikanischen Regenwald bis hin in die trockene Savanne. Die großzügigen Glasfronten ermöglichen verschiedene Ein- und Ausblicke auf die afrikanische Tierwelt des Afrika Bereichs im Salzburger Zoo. Auf der einen Seite kann man die Pinselohrschweine und Diana Meerkatzen und auf der anderen die Nashörner und Zebras beim Weiden beobachten. In den vielen Terrarien leben Tierarten, die man nur selten sieht wie die Gottesanbeter oder Chamäleons. Im großen Aquarium des Löwen-Hauses tummeln sich rund 13 verschiedene Fischarten, die ausschließlich im Tanganjika See, dem größten See Zentralafrikas, beheimatet sind. Große Taggeckos machen durch ihr lautes Zirpen und die männlichen Siedleragamen durch ihre auffällige Hautfärbung auf sich aufmerksam. Und wer viel Geduld mitbringt, wird beim Zählen der Beine der Tausendfüßler feststellen, dass diese Gliederfüßer nicht mehr als 750 Beine haben.

Ab heute ist wieder Löwengebrüll im Salzburger Zoo zu hören

Der neue Salzburger Löwe heißt Eisi. In der Sprache der San Buschleute in Namibia bedeutet der Name „Grashalm“. Am 11. Juni 2010 wird er 3 Jahre alt. Das Licht der Welt hat er im Zoo Basel erblickt.

Die Bestände der afrikanischen Löwen in freier Wildbahn sind in den letzten Jahrzehnten drastisch zurückgegangen. Nur noch im Gebiet südlich der Sahara sind

sie nach einer neuesten Erhebung der IUCN (World Conservation Union) in einigen Gebieten anzutreffen. Die Trophäenjagd und die über Haus- und Nutztiere verbreitete Krankheiten haben dem König der Savanne so schwer zugesetzt, dass er meist nur mehr in isolierten Gebieten anzutreffen ist.

Auf Grund dieser Entwicklung hat die europäische Zoogemeinschaft EAZA (European Assoziation of Zoos and Aquaria) im September 2007 beschlossen, ein Zuchtbuch für Löwen aus den Gebieten südlich der Sahara zu etablieren. Eisi trägt wertvollen Gene in sich. Er soll mit seiner zukünftigen Partnerin stolzer Stammhalter von so manchen Nachwuchs werden. 


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