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Entzückender Nachwuchs im Eurasien-Bereich

Es tut sich was in der Kinderstube der Roten Pandas und der Fischotter!

Nachwuchs bei den Roten Pandas ist selten

Nach rund 4 Monaten Tragzeit brachte das Rote Panda Banja am 20. Juni in einem Nest ihre schwach behaarten und blinden Jungtiere zur Welt. Mit 30 bis 40 Tagen öffnet der Nachwuchs die Augen. Erst im Alter von drei Monaten verlassen die Jungen kurzzeitig in der Dämmerung das Nest. In dem Alter sind sie noch sehr tapsig unterwegs und müssen das akrobatische Klettern in den Bäumen lernen.

Der Salzburger Panda Nachwuchs ist nun fünf Monate alt und klettert schon recht geschickt im Geäst. Die beiden noch kleinen „Katzenbären“ sind nun auch tagsüber auf der Anlage beim Fressen und Klettern zu beobachten. Mit ihren neugierigen Blicken und noch scheuem Wesen erobern die beiden die Herzen der Zoobesucher!

Das Fischotter-Mädchen zeigt bisher wenig Ambitionen zum Schwimmen

Nach rund zwei Monaten Tagzeit brachte Baba, das Salzburger Fischotter-Weibchen, am 20. August ihre 100 Gramm schwere Tochter im Fischotter-Haus zur Welt. Junge Fischotter kommen nackt und blind zur Welt. Einen Monat nach der Geburt öffnen die Jungen die Augen. Obwohl Fischotter-Nachwuchs im Alter von zwei Monaten normalerweise schwimmt und taucht, liegt das Salzburger Fischotter-Mädchen mit ihren drei Monaten noch immer am liebsten mit ihrer Mutter in der Innenbox. Manchmal kommt es eben vor, dass der Nachwuchs dieser Marderart eher wasserscheu ist!

Was haben Rote Pandas und Fischotter gemeinsam?

Beide Tierarten sind in ihren Beständen in freier Wildbahn gefährdet. Der Rote Pandas stuft die IUCN (International Union of Conservation of Nature and Natural Resources) wegen der Störung ihrer Lebensraume und der Wilderei als eine stark gefährdete Tierart ein und schätzt den Weltbestand auf weniger als 9.000 Tiere. Dank zahlreicher Naturschutzmaßnahmen erholen sich die Bestände der Fischotter in Westeuropa wieder langsam.

International arbeiten Zoos im Rahmen der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme – kurz EEP genannt – zusammen. Zurzeit gibt es für rund 150 Tierarten EEP´s, um diese Arten – wie für den Roten Panda und den Europäischen Fischotter - in menschlicher Obhut in stabilen und gesunden Beständen zu erhalten und im besten Fall dann auch für Auswilderungsprojekte zur Verfügung stellen zu können.


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