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Entzückender Nachwuchs bei den Bolivianischen Totenkopfaffen

 

Im April haben drei Totenkopfaffen-Babys im Salzburger Zoo das Licht der Welt erblickt. Nach rund 5 Monaten Tragzeit brachte am 17. April 2016 das zehn Jahre alte Weibchen „Prinzessin“ ein gesundes Jungtier zur Welt. Nur einen Tag später wurde die sechsjährige „Nayla“ und am 28. April die sieben Jahre alte „Aymara“ Mutter.

 

Huckepack

In den ersten Lebenswochen „klammert“ sich der Totenkopfaffen-Nachwuchs auf dem Rücken der Mutter fest, und erkundet mit seinen großen, dunklen Augen neugierig die Welt. Im Alter von rund einem Monat klettern die Jungtiere dann auch auf den Rücken der „Tanten“, und lassen sich umher tragen. So lernen die Totenkopfaffen-Kinder nicht nur die anderen weiblichen Gruppenmitglieder kennen, sondern „entlasten“ auch die Muttertiere. Männliche Totenkopfaffen beteiligen sich übrigens nicht bei der Jungenaufzucht.

 

Flinke Baumbewohner

Die tagaktiven Bewohner südamerikanischer Regenwälder ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Früchten. Sie fressen aber auch andere Pflanzenteile wie Nektar, Blüten, Knospen und Blätter sowie Vogel-Eier und kleine Wirbeltiere. Totenkopfaffen sind von Natur aus weitsichtig. Sie begutachten ihre Nahrung immer erst mit ausgestreckten Armen, bevor sie sie verzehren.

 

„Herr Nilsson“

Die Totenkopfaffen verdanken ihrer markanten Gesichtsfärbung, die einer Maske ähnelt, ihren Namen. Beliebt und bekannt sind diese quirligen Primaten vor allem wegen Herrn Nilsson, dem Begleiter von Pippi Langstrumpf.

 

Zoo Salzburg, 18. Mai 2016


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