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Die neue Löwenanlage im Zoo Salzburg nimmt Gestalt an!

2.236 Tonnen Beton und 8,5 Tonnen Eisen werden für den Neubau des Löwenhauses benötigt.

Seit Dezember vergangenen Jahres wird im Afrika Bereich des Salzburger Zoo für die neue Anlage des „Königs der Tiere“ gearbeitet. Schon Anfang April begannen die Betonarbeiten und in der ersten Juni Woche wird das rund 560 Quadratmeter große und begehbare Dach fertig gestellt.

Dieser Neubau für den „König der Tiere“ und die Pinselohrschweine entspricht allen Bestimmungen des neuen Bundestierschutzgesetzes und den Auflagen der Naturschutzbehörden. Das 47 Meter lange und rund 15 Meter breite Haus liegt teilweise im Erdreich und dient auch zur Abgrenzung zu der großen Afrika Weide von Nashorn, Zebra und Co. Der Zugang in und über das  Haus ist barrierefrei. Vom Dach aus, das stellenweise über 2,8 Meter hoch sein wird, ist eine wunderschöne Aussicht auf die afrikanische Tierwelt im Salzburger Zoo bis hin zum Watzmann garantiert.

Für Zoobesucher wird dieses Haus ein weiteres Highlight sein. Denn: Die Löwenhaltung im Salzburger Zoo hat ihre Geschichte, die maßgeblich vom ehemaligen Zirkuslöwen Stinki geprägt wurde. Österreichweite Schlagzeilen machte der Löwe im Jahr 2007, als Zoo-Freunde ihm ein Haus und ein Auto vererbten. Tausende Menschen nahmen regen Anteil an der bewegten Vergangenheit des ehemaligen Zirkuslöwen. Leider starb Stinki im Frühjahr 2008 an Altersschwäche.

“Löwen zählen zu den gefährdeten Tierarten. In einzelnen Regionen Afrikas ist diese Großkatze vom Aussterben bedroht. In den vergangenen 20 Jahren ist ihr Bestand in freier Wildbahn um die Hälfte (laut IUCN Weltnaturschutzunion - 2008) zurück gegangen – auf etwa 30.000 Tiere, Tendenz fallend. Der Zoo Salzburg wird deshalb bei der neuen Löwenhaltung mit der EAZA (European Assoziation of Zoo and Aquaria) zusammenarbeiten, um aktiv für den Artenschutz zu arbeiten. Voraussichtlich wird dieser neue Bereich im April 2010 eröffnet. Die Baukosten liegen bei rund 1,5 Millionen Euro”, berichtet die Zoo-Geschäftsführung Sabine Grebner.

Bau der Löwenanlage Fakten

Beton:

2236 Tonnen (entspricht 860 Kubikmetern)

Eisen:

48,5 Tonnen

Innenbereich-Fläche:

420 Quadratmeter

Dachfläche

560 Quadratmeter

Freigehege:

Löwen 1.000 Quadratmeter

Pinselohrschwein 1.080 Quadratmeter

Kleintier-Gehege im Besucherbereich rund 37 Quadratmeter

Kosten

rund 1,5 Millionen

Voraussichtliche Fertigstellung

April 2010


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