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Die große Hochzeitsreise von Kröte, Frosch & Co beginnt!

Wenn die Temperaturen in der Nacht auf mehr als vier Grad steigen, wird eine Vielzahl von Fröschen, Kröten und Co das Winterquartier verlassen, um in ihr Laichgewässer zu wandern. Meistens wandern die Tiere bei regnerischem Wetter in der Dämmerung oder nachts. Dabei müssen sie viele Straßen überqueren, was leider oftmals tödlich für die Tiere endet.

Amphibienschutz

Im Land Salzburg werden rund 12 Kilometer mobile, grüne Amphibienschutzzäune aufgestellt. Die Tiere können die Zäune nicht überklettern und werden von mehr als 100 freiwilligen Helfern in Kübeln gesammelt, über die Straße getragen und wieder freigelassen.

In ganz Salzburg gibt es auch 14 dauerhafte Tunnelanlagen, die nicht nur die Amphibien für ihre Laichwanderungen nutzen sondern eine Vielzahl von anderen Kleintieren.

Fuß vom Gas

Alle Autofahrer sollten in den kommenden Wochen besonders in der Umgebung von Gewässern mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren, um Erdkröten und andere Amphibien nicht zu überfahren! Bis etwa Ende April sind die „Hochzeitsreisenden“ auf den Straßen unterwegs. Bitte auch das Tempo reduzieren, wenn „FroschklauberInnen“ die Straße mit ihrer wertvollen Fracht im Kübel überqueren wollen!

Den empfindlichen Tieren droht nicht nur der Tod durch Überfahren. Auch wenn sie kein Autoreifen berührt, kann der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn zu schweren inneren Verletzungen. Schon bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern ist der Druck auf die weichen Amphibienkörper fast immer tödlich. Die einzige Möglichkeit den Tieren das Leben zu retten, sind an exponierten Amphibien-Wander-Strecken Geschwindigkeiten unter 30 km/h!

Freiwillige Helfer gesucht

In Salzburg werden immer neue Amphibienstrecken hinzukommen, daher werden weitere „FroschklauberInnen“ gesucht. Bitte melden Sie sich bei Mag. Maria Jerabek, Abteilung Naturschutz, Tel 0663/8042 5509 oder bei Mag. Martin Kyek, Haus der Natur, 0662/842653 3316 oder martin.kyek@hausdernatur.at .

Anif, 13. März 2014


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