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Die Igel bereiten sich jetzt auf den Winter vor!

 

Vor allem im Herbst ist die Devise des Igels: Fressen was das Zeug hält, um genügend Fettreserven für den Winterschlaf zu haben! Auf dem Speiseplan des Insektenfressers stehen an erster Stelle Käfer, Raupen, Heuschrecken, Ohrwürmer und andere Insekten. Regenwürmer und Tausendfüßer verspeist das „Stacheltier“ ebenfalls gerne. Eier von bodenbrütenden Vögeln und Aas verschmäht er auch nicht! Schnecken hingegen werden von ihm nur selten gefressen.

Bald geht’s ab zum Schlafen!
Im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, zieht sich diese Säugetierart zum Winterschlaf zurück. Männchen „verschwinden“ Ende Oktober, die Weibchen gehen meist einen Monat später schlafen. Die Jungtiere bleiben noch länger wach, denn erst ab einem Körpergewicht von über 700 Gramm haben sie sich ausreichende Fettpölsterchen „angefressen“, um die karge Zeit im Schlaf zu überstehen.

 

Zu klein zum Schlafen!
Vor allem Jungtiere, die im Spätsommer zur Welt kommen, tun sich schwer, ihr Idealgewicht für den Winterschlaf in kurzer Zeit zu erlangen. Von der Mutter mittlerweile verlassen gehen diese Winzlinge jetzt im Herbst auch tagsüber auf Futtersuche. Je später die Jahreszeit desto erfolgloser ist ihre Suche nach Fressbarem. Sofern überhaupt noch vereinzelt Insekten vorhanden sind, genügen diese kaum, um das Gewicht des „Igelchens“ zu erhalten, geschweige denn zu erhöhen!

 

Sollten Sie einen solchen kleinen Igel – mit einem Körpergewicht deutlich unter 700 Gramm - in ihrem Garten oder auf der Straße finden, dann wenden Sie sich bitte an die Igelhilfe Österreich oder nehmen direkten Kontakt mit Gabriele Reisinger, Tel. + 43 (0) 664 / 111 56 42 auf!

 

"Wie hilft man einem Igel über den Winter?" - Merkblatt

 

Zoo Salzburg, 12. Oktober 2016

 


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