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Die Geier sind wieder da!

Die imposanten Aasfresser sind jetzt schon im ihrem Winterquartier gelandet!

Früher als üblich sind die freifliegenden Gänsegeier in ihr Winterquartier im Salzburger Zoo übersiedelt. Schon seit einer Woche verbringen sie die Nächte in der Hellbrunner Felswand. Bei Schönwetter gleiten sie entlang des Berges und kreisen in schwindelerregende Höhen. Wenn der Magen jedoch knurrt, kehren sie meist wieder zurück in den Zoo, um zu fressen!

Ein Junggeier hat sich auch heuer wieder dazu gesellt!

Wie schon im vergangenen Jahr hat sich auch diesjährig ein Jungvogel der Salzburger Stammgruppe angeschlossen! Der Jungvogel ist ganz leicht an der braun-befiederten Halskrause, dem dunkeln Schnabel und – wer genau schaut – an seinen dunkelbraunen Augen von den erwachsenen Vögeln zu unterscheiden.

Zwischen Jänner und Ende März legt das Gänsegeier-Weibchen ihr Ei in einer Felsnische in einem gepolsterten Nest ab. Beide Elternteile beteiligen sich an der Brut. Nach rund 50 Tagen schlüpft das Küken. 4 Monate bleibt der Jungtier im Nest und wird von den Eltern gefüttert. Nach dem ersten Ausflug hält sich der Nachwuchs ein bis zwei Monate in der Nähe seiner Eltern auf, die mit ihrem Nachwuchs das Fliegen und Gleiten üben. Meist verlässt der Jungvogel im Herbst das elterliche Revier.

Im Zoo mit Futter verwöhnt

Die Salzburger „Stammgeier“ wissen, dass sie das ganze Jahr über von den Tierpflegern gefüttert werden. Deshalb zieht es die Gänsegeier im Herbst nicht in den Süden sondern sie fliegen nach Hellbrunn. Haben sie Hunger, landen sie am Futterplatz oder auch schon mal auf dem Besucherweg. Dann muss alles sehr schnell gehen, denn warten gehört nicht zu den Tugenden dieser Aasgeier!

Anif, 14. Oktober 2013


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