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Alpensteinbock-Kindergarten geöffnet

Fünf junge Steinkitze haben zwischen Ende Mai und Anfang Juni das Licht der Welt auf der neuen Alpensteinbock-Anlage im Salzburger Zoo erblickt!

Geduldige Mütter

Nach einer Tragzeit von rund 6 Monaten brachten vier Salzburger Steingeißen fünf gesunde Kitze zur Welt. Auch Genoveva, das Patentier von Extremkletterer Thomas Huber, war unter ihnen.

Gleich nach der Geburt folgen Steinkitze ihren Müttern. Die agilen Jungtiere schließen sich innerhalb des Rudels zu einem „Kindergarten“ zusammen. Dort unterhalten sich die übermütigen Kitze bei ausgiebigen Spielen. Akrobatische Sprünge und kleinere Rangeleien stehen auch auf der Tagesordnung! Alles immer unter den wachsamen Augen der Weibchen, die so manches Mal auch von den Jungtieren zum Klettern benutzt werden.

Beinahe ausgestorben

Vor fast 100 Jahren stand es schlecht um den Fortbestand des Alpensteinbocks in den Alpen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts existierte nur mehr eine kleine Restkolonie im italienischen Aostatal in der Region um den Gran Paradiso.

Seit Jahrzehnten stellt die internationale Zoogemeinschaft Alpensteinböcke für Bestandsauffrischungen in verschiedenen Alpenregionen zur Verfügung. Aus dem Zoo Salzburg stammen rund 30 Tiere, die in den vergangenen Jahren in den Alpen ausgewildert wurden.

Und vielleicht wird der eine oder andere junge Steinbock, der heuer im Salzburger Zoo zur Welt kam, in ein oder zwei Jahren auch in seinen ursprünglichen Lebensraum über der alpinen Waldgrenze entlassen!


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