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Aller guten Dinge sind drei: entzückender Geparden-Nachwuchs!

Aller guten Dinge sind drei - entzückender Geparden-Nachwuchs im Salzburger Zoo

Das Geparden-Trio kam am 28. Juni 2013 zur Welt. Mutter Ginger umsorgt ihren Nachwuchs – zwei Männchen und ein Weibchen – mit größter Fürsorge. Für die fast 8 Jahre alte Ginger ist es der dritte Wurf mit jeweils 3 Jungtieren im Salzburger Zoo.

Gräuliche Wollknäul

Nach einer Tragzeit von 91 Tagen brachte Ginger drei gesunde Jungtiere zur Welt. Bei der Geburt wog der Nachwuchs rund 250 Gramm. Sie entwickeln sich prächtig und so bringen die beiden Buben schon je 1200 Gramm und das Mädchen 900 Gramm auf die Waage.

Junge Geparde haben ein gräuliches Fell und eine silbergraue lange Rückenmähne. Ihr Aussehen ähnelt dem des Honigdaches, der als sehr „selbstbewusst“ gilt und sich bei Angriffen von großen Raubtieren heftig zur Wehr setzt. Deshalb wird vermutet, dass die langhaarige Rückenmähne ein Schutz der Natur für die Kleinen ist, um sie vor Übergriffen von Feinden wie Löwen, Hyänen und Greifvögel zu bewahren.

Im Alter von einer Woche öffneten die Salzburger Geparden-Babys ihre Augen und begannen einige Tage später mit tapsigen Schritten die Welt rund um ihr „Nest“ zu entdecken.

Geparden sind sensible Schützlinge

Anfang April diesen Jahres wurde nach nur 6 Monaten Bauzeit die neue Geparden-Anlage im Salzburger Zoo eröffnet: Den Tieren stehen 4000 m² Lebensraum zur Verfügung. Die besucherseitige Außenanlage wurde mit attraktiven Komfortzonen – wie Sandflächen und erhöhten Aussichtspunkten eingerichtet, damit die Geparden aus nächster Nähe beobachtet werden können. Der Sichtschutz in den hinteren und zwischen den Bereichen ist wichtig für die Nachzucht dieser sensiblen Raubkatzen. Im Zuge des Neubaus wurde der Rückzugsbereich flächenmäßig verdoppelt.

Die Zeit während der Planung und des Neubaus der Anlage verbrachten die Tiere in befreundeten, europäischen Zoos. Mitte März kamen die vier erwachsenen Geparde wieder zurück nach Salzburg. Schon wenige Tage nach ihrer Ankunft waren erste „zwitschernde“ Laute zwischen den Katern und den Katzen zu hören. Bei einem Kurzbesuch von Kater Olymp bei Ginger stand gleich die Familienplanung im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Eine gefährdete Tierart

Laut Rote Liste – IUCN – ist das Überleben der Geparden in freier Wildbahn gefährdet. Ihre Bestände werden auf etwa 10.000 Tiere geschätzt. Der Verlust ihrer Lebensräume, die Bejagung und der Rückgang ihrer Beutetiere sind die Hauptursachen.

Anif, 19. Juli 2013


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