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Adaptierungsarbeiten bei der Geparden-Anlage sind beendet

 

Die Adaptierungsarbeiten bei der Geparden-Anlage im Salzburger Zoo sind beendet.

Die Salzburger Geparde sind für die Zoo-Besucher wieder zu sehen.

 

Der Geparden-Teich ist nun 1,30 Meter tief

Vor rund 2 Monaten „entdeckten“ Besucher das Geparden-Weibchen Ginger auf dem Besucherweg außerhalb ihrer Anlage – jedoch innerhalb des Zoogeländes. In kürzester Zeit konnten die Tierpfleger das Geparden-Weibchen wieder auf die Anlage zurück bringen.

 

„Weshalb Ginger ihre Anlage verließ, bleibt auch für Geparden-Experten rätselhaft“, berichtet  Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner: „Wir haben umgehend mit Adaptierungsarbeiten begonnen, damit so etwas nicht noch einmal vorkommen kann. Denn  Sicherheit ist unser oberstes Gebot!  Der Geparden-Teich ist nun rund 1,30 Meter tief. Das Becken wurde betoniert und mit einer Teichfolie überzogen. Auf der Besucherseite wurde zusätzlich ein zweiter Elektrozaun oberhalb der Wasseroberfläche angebracht“.

 

Die Schulterhöhe eines Gepards beträgt etwa 80 Zentimeter. Sollte eines der Salzburger Tiere den Teich aus irgendwelchen Gründen wieder durchqueren, müsste es in jedem Fall schwimmen, was Geparde nur sehr ungern tun.

 

Die gesamten Baumaßnahmen wurden auf Empfehlung von Henning Wiesner, Berater der Akademie für Zoo- und Wildtiere e.V. sowie langjährigem Zoodirektor des Tierparks Hellabrunn, und nach Rücksprache mit dem EEP-Koordinator und Geparden-Experten Lars Versteege durchgeführt. Die Kosten dieser Umbaumaßnahmen liegen bei rund € 60.000. Rund 700 Stunden arbeitete der Bautrupp des Zoo Salzburgs an diesem Teich. Auf Grund der vielen Niederschläge im Mai kam es zu Verzögerungen bei den Bauarbeiten.

 

Anif, 10. Juni 2014


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