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Ab in die Lüfte!

Ende Mai sorgte ein ausgewachsener Uhu für Aufregung in Salzburg-Liefering. Gleich zwei Mal wurde diese Eule gerettet: Zuerst befreite ein Biologie-Lehrer das Tier aus einem Maschendrahtzaun. Einige Tage später beobachteten Kinder des Pfarrkindergartens wie der Uhu im Baum sitzend heftig von Krähen attackiert wurde. Wenig später „fiel“ er vom Baum. Zwei Tierpfleger des Salzburger Zoos eilten zur Stelle, um den Uhu einzufangen.

Bei dem Uhu wurde ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert. Nach der Erstversorgung wurde diese Eule zur Greifvogel-Pflege- und Aufzuchtstation des Oberösterreichischen Naturschutzbundes gebracht, wo sie sich einige Wochen auskurieren konnte.

Uhu – die größte heimische Eule

Uhus faszinieren uns Menschen seit jeher: Ihr kräftiger Körperbau, ihr runder Kopf mit den auffallend langen Federohren und die großen, orangegelben Augen beeindrucken. Außerdem gelten sie als weise und klug. Österreichweit ist diese Eulenart in ihren Beständen potentiell gefährdet. Lange Zeit wurden Uhus verfolgt, da sie als „Schädlinge“ angesehen und abgeschossen wurden. Der Verlust an Lebensraum und der Rückgang ihrer Beutetiere gefährdeten den Fortbestand ebenfalls.

Gesund und munter

Das stattliche Uhu-Männchen hatte sich in Oberösterreich bestens erholt. Vergangenen Donnerstag, 26. Juni, hob der „Nachtschwärmer“ im Zoo ab und entschwand in die Dämmerung.

Aktiver Tierschutz

Zoogeschäftsführerin Sabine Grebner freut sich  „Gesund gepflegte Wildtiere in ihren ursprünglichen Lebensraum entlassen zu können, ist für uns immer wieder aufs Neue ein erhebender Augenblick. Verletzte Tiere wie Uhus, Habichte, Geier und Co. nehmen wir immer bei uns auf! Aktiver Tierschutz zählt zu einer unserer wichtigsten Aufgaben“.

Anif, 01. Juli 2014


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